Tagesanzeiger - Fuhrpark und Mobilität
Zahlen und Fakten:
Autoverkehr
- In der Stadt Stuttgart sind ca. 472.000 Menschen beschäftigt. Rund 55 Prozent davon wohnen außerhalb von Stuttgart, wiederum rund 60 Prozent davon fahren mit dem Auto und meistens allein nach Stuttgart.
- Die Stuttgarter Gemarkungsgrenze passieren täglich in der Summe stadteinwärts und -auswärts ca. 820.000 Fahrzeuge.
Wirtschaftsdezernent Leppa: „Gute Voraussetzungen für E-Mobilität“
Die Elektromobilität ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken ist das Ziel einer heute gestarteten Werbekampagne. Der Claim „Schneller laden in der Löwenstadt – Neue Schnellladesäulen für mehr E-Mobilität“ nimmt Bezug auf die von der Stadt und ihren Partnern BS Energy und Bellis aufgestellten Schnellladesäulen. Denn der Aufbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran: An vier Standorten wurden die Schnellladesäulen schon installiert, bis zu 13 weitere Standorte folgen sukzessive bis zum Jahresende.
Besuch von Verkehrsminister Martin Dulig
Verkehrsminister Martin Dulig wird am Freitag die IAA in Frankfurt/Main besuchen, um sich über Innovationen und Technologietrends der Automobilhersteller und Zulieferer zu informieren. „Sachsen war einst das Automobilland in Deutschland und die Wiege der Automobilindustrie. Seit 1990 hat der Freistaat dem Aufbau des Automobilstandorts eine hohe Priorität beigemessen. Mittlerweile kommt etwa jedes zehnte in Deutschland produzierte Auto aus Sachsen. Damit zählt die Automobil- und Kfz-Zulieferindustrie zu den Schlüsselbranchen der sächsischen Wirtschaft. Darauf können wir stolz sein“, so der Minister.
Ladestationen im Parkhaus Walzmühle installiert
TWL will die Elektromobilität in der Region fördern. Deshalb hat der Energieversorger gemeinsam mit der Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft LUKOM zwei Ladestationen für E-Autos im Parkhaus der Walzmühle in Ludwigshafen installiert. Heute wurden die beiden Ladestationen offiziell eingeweiht.
Bundesregierung darf Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur nicht vernachlässigen
"Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen, wird ohne den Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur nicht gelingen. Die Energiewirtschaft ist bei dem auf absehbare Zeit noch defizitären Infrastrukturaufbau erheblich in Vorleistung gegangen.
Für Katharina Pulsfort spielt das Fahrradfahren schon immer eine große Rolle
Aufgewachsen in Lengerich (Münsterland) gehörte es für sie einfach dazu, die meisten Wege mit dem Fahrrad zu machen. Seit dem 1. September hat die Raumplanerin im Fachbereich Stadtplanung der Stadt Gütersloh die Aufgaben des Fahrradbeauftragten Martin Schöneweis übernommen.
Cleveres Kästchen für den sanften Fahrstil
Die Busfahrer der berühmten Londoner Doppeldecker vertrauen schon seit Jahren auf den kleinen Bordcomputer „RIBAS“ der Firma Kienzle. Dieser zeigt in Sekundenschnelle an, ob ein Busfahrer beispielsweise zu schnell anfährt, zu extrem abbremst oder eine zu hochtourige Fahrweise hat. Ist dies der Fall, leuchtet eine kleine rote Kontrolllampe auf. Doch diese Farbe wird in den Bussen der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach und Viersen künftig kaum noch zu sehen sein.
Aufgrund von Kosteneinsparungen berücksichtigen viele Autohersteller nicht die seit letztem Jahr für Neuwagen geltende Abgasnorm Euro 6
Lediglich ein Bruchteil der derzeit in Europa auf den Markt gebrachten Dieselmotoren entspricht den Richtlinien. Das geht aus einem Bericht des ökologischen Verkehrsverbandes Transport & Environment (T&E) hervor.
IAA 2015
Gute Voraussetzungen gibt es derzeit für Erdgasmobilität. Nie war die Auswahl an Fahrzeugmodellen und die Qualität der Infrastruktur besser als heute. Es braucht jedoch politische Unterstützung, damit CNG-Fahrzeuge die breite Masse erreichen. Hierüber informierten Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas, und Friedrich Eichler, Leiter Aggregateentwicklung bei der Marke Volkswagen, die interessierten Journalisten im Rahmen eines Pressegesprächs auf der internationalen Automobilausstellung IAA.
Zahl der Opfer im Jahresverlauf deutlich über Vorjahreswert
Im Juli wurden in Rheinland-Pfalz 15 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen getötet, das waren drei weniger als im Juli vergangenen Jahres. Trotz dieses leichten Rückgangs liegt die Zahl der Todesopfer nach Angaben des Statistischen Landesamtes in den ersten sieben Monaten deutlich höher als im gleichen Vorjahreszeitraum.