Tagesanzeiger - Fuhrpark und Mobilität
„Bund soll Rechtsgrundlage schnellstmöglich fertigstellen“
Tempolimits oder Nachtfahrbeschränkungen für laute Güterwaggons fordern Verkehrs- und Umweltminister aus vier Ländern von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Im Interesse der Anwohner hochlärmbelasteter Güterbahnstrecken müsse Dobrindt die angekündigte Rechtsgrundlage für solche Betriebsbeschränkungen schnellstmöglich fertigstellen, heißt es in einem Schreiben der Ressortchefs von Hessen, Baden-Württemberg, , Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Positives Gesamtfazit nach Abschluss des e-SolCar-Projektes / Folgeprojekt greift Erkenntnisse auf
Elektromobile eignen sich technologisch als Kurzzeitstromspeicher. Das ist die Haupterkenntnis des nach dreijähriger Laufzeit abgeschlossenen E-Mobility-Projektes e-SolCar. Diesen Nachweis hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit der Realisierung des bidirektionalen Ladens im Rahmen des innovativen Forschungsvorhabens erbracht.
Ab 2015 sinken die Mautsätze für Lkw
Das bedeutet weniger Einnahmen. Als Ausgleich dehnt die Bundesregierung die Mautpflicht aus - zunächst auf weitere Bundesstraßen, dann auf weitere Fahrzeuge. Damit stellt sie die notwendige Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur auch in Zukunft sicher.
Städte- und Gemeindebund warnt vor Ausweichen auf kleine Straßen
"Wir bekommen mehr Verkehr auf Landes- und Kommunalstraßen, wenn der Bund eine Maut nur für Autobahnen einführt. Die Städte und Gemeinden und auch die Länder bekommen dadurch mehr Sanierungsaufwand und bleiben auf kaputten Straßen und den damit verbundenen Kosten hängen.
Mit ihren Gesetzentwurf verfolgt die Bundesregierung das Ziel, elektrisch betriebene Fahrzeuge stärker zu fördern
Die zuständigen Behörden der Länder erhalten die Möglichkeit, Vorteile für entsprechende - besonders gekennzeichnete - Fahrzeuge einzuführen. Hierzu zählen reservierte Parkplätze an Ladestationen, geringere Parkgebühren oder die Erlaubnis für Elektromobile, Bus- und Taxispuren zu nutzen.
Das Gesetz senkt die bisherigen Lkw-Mautsätze ab
Grund dafür sind die deutlich gesunkenen Zinskosten für die Finanzierung des Straßenbaus. Durch die neuen Mautsätze ergeben sich im Zeitraum 2015 bis 2017 gegenüber den bisherigen Schätzungen Mindereinnahmen von ca. 460 Millionen Euro.
Mehr Sicherheit für Radfahrer auf Wittener Stadtring
Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Stadt Witten jetzt Fördergelder in Höhe von 795.000 Euro bewilligt - für Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses im Bereich des Stadtringes. Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann übergab den Förderbescheid an Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.
Im Jahr 2013 sind durch die Lkw-Maut insgesamt 4,39 Milliarden Euro eingenommen worden
Dies geht aus dem Bericht zur Tätigkeit der Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft (VIFG) im Jahr 2013 hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung (18/3014) vorgelegt hat. Damit sind die Einnahmen um rund 230 Millionen Euro hinter den Planungen zurückgeblieben, heißt es weiter.
Für den Fährverkehr zwischen Cuxhaven und Helgoland soll ab kommendem Jahr eine Fähre mit einem innovativen Antriebssystem mit Flüssigerdgas (LNG) eingesetzt werden
Die Nordsee-Fähre soll als Modell für eine neue Generation „grüner“ Schiffe in Europa dienen, mit denen die Luftverschmutzung über dem Meer verringert wird. Der Bau der Fähre durch die Aktien-Gesellschaft "EMS" und die Niedersachsen Ports GmbH & Co.KG wird aus dem EU-Budget für Transeuropäische Verkehrsnetze mit rund 4 Mio. Euro gefördert.
Verkehrsunfälle
Schwere Verkehrsunfälle, bei denen Nebel für den Unfall mit ursächlich war, passieren am häufigsten im letzten Quartal des Jahres. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 59,9 % aller Nebelunfälle der Jahre 2009 bis 2013 in den Monaten Oktober bis Dezember gezählt.