Tagesanzeiger - Kreislaufwirtschaft
Ausnahmesituation nach Unwetter / 500 Tonnen durchnässtes Sperrgut
Münster (SMS) Berge an Sperrgut als Folge eines Unwetters - diese Ausnahmesituation kennen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) nur zu gut seit dem Starkregen im Juli vergangenen Jahres. Am 10. August hat es den Kreis Warendorf, dort besonders die Stadt Oelde, getroffen. Nach heftigen Regenfällen standen zahlreiche Keller bis zur Decke unter Wasser. Rund 500 Tonnen durchnässtes Sperrgut müssen jetzt zügig von den Straßen geholt werden. Hilfe kommt aus Münster.
bvse begrüßt Vorhaben und kündigt Teilnahme an
Der 3. Arbeitsentwurf der Mantelverordnung, der Ende Juli veröffentlicht wurde, dient als Grundlage des Planspiels "Mantelverordnung", das im Herbst 2015 beginnen soll.
Nachdem die ersten beiden Arbeitsentwürfe auf heftige Kritik stießen, haben in den vergangenen Wochen und Monaten konstruktive Gespräche zwischen Bund, Ländern und der Industrie stattgefunden. Diese dienten zur Grundlage der Erarbeitung des 3. Arbeitsentwurfes der Mantelverordnung.
C&A unterstützt HDE-Vorstoß
Der Düsseldorfer Modefilialist C&A schließt sich der Empfehlung des Handelsverband Deutschland (HDE) an, Einkaufstaschen nur noch gegen eine Gebühr anzubieten. Das berichtet die TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe). Der Umweltausschuss des Handelsverbands hat eine Selbstverpflichtung des deutschen Einzelhandels vorgeschlagen.
Hersteller von Kühlgeräten müssen diese in Deutschland umweltgerecht verwerten
Angeblich entsorgen die fünf führenden Kühlschrankhersteller ausrangierte Geräte nach dem anerkannten EU-Standard EN 50574 – Auf Nachfrage der Deutschen Umwelthilfe kann jedoch kein Unternehmen einen glaubhaften Nachweis dafür vorlegen
Kostenfreie Rücknahme von Verpackungen
Landwirte können auch dieses Jahr Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln über das PAMIRA-System zurückgeben. Die nächste Sammelstelle ist die Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft eG, Jünkerather Str. 5, 53919 Weilerswist-Derkum (Tel. 02426/940180). Hier wird vom 25.08.2015 bis 27.08.2015 (8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr) gesammelt.
VKU und kommunale Spitzenverbände fordern kommunale Sammelverantwortung für Wertstoffe
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die kommunalen Spitzenverbände haben sich mit ihren Vorstellungen für die Ausgestaltung des Wertstoffgesetzes an das Bundesumweltministerium gewandt. Die Verbände fordern in einem künftigen Wertstoffgesetz die kommunale Verantwortung für das Einsammeln der Wertstoffe ein.
100 Exemplare werden verteilt/Ergebnis des Pilotprojekts im Frühjahr 2016
Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Landeshauptstadt Magdeburg bedankt sich für das sehr rege Interesse der Bürger am Pilotprojekt „Filterdeckel für die Biotonne“. Der Ansturm der Anrufer bei der Abfallberatung war so enorm, dass innerhalb kürzester Zeit alle 100 Testdeckel bestellt wurden. In der kommenden Woche beginnt die Ausfuhr der neuen Tonnen, die innerhalb von drei Wochen abgeschlossen sein soll.
dm und Unilever starten die Initiative „R’cycle!“ nun deutschlandweit und recyceln Deodosen zu Kinderfahrrädern
Ab sofort können Verbraucher ihre leeren Deodosen in allen dm-Märkten deutschlandweit an der Recyclingstation zurückgeben. Denn im Rahmen der gemeinsamen Initiative „R’cycle!“ sammeln dm und Unilever leere Aluminiumdosen und lassen aus ihnen 800 Kinderfahrräder herstellen. Die fertiggestellten Fahrräder werden anschließend an verschiedene lokale soziale Einrichtungen in ganz Deutschland gespendet, die Kinder in ihrer motorischen Entwicklung fördern.
Zehn Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in den Meeren der Welt
Die G7-Staaten haben in Elmau beschlossen, die Meere von der wachsenden Verschmutzung zu befreien. Auf einem Workshop in Berlin wurden nun konkrete Vorschläge erarbeitet.
Die Staats- und Regierungschefs der G7‑Staaten haben auf ihrem Gipfel Anfang Juni in Elmau einen G7‑Aktionsplan zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung beschlossen und sich ausdrücklich zu konkreten Maßnahmen verpflichtet. Vertreter der G7- Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich nun auf einem Workshop in Berlin darüber ausgetauscht, wie die Einträge von Abfall vom Land und auf See künftig verringern werden können.
Recycling-Offensive:
Erstmals gibt es in Hamburg mehr grüne, blaue und gelbe Wertstofftonnen als schwarze Restmüllgefäße. Während die Zahl der schwarzen Restmüllgefäße seit Start der Recycling-Offensive 2011 um rund zwei Prozent (6.800 Gefäße) auf 286.500 Gefäße sank, stieg die Anzahl an Recycling-Tonnen kräftig. Heute stehen in Hamburg insgesamt rund 360.900 grüne, blaue und gelbe Wertstofftonnen den Bürgerinnen und Bürgern zur Mülltrennung zur Verfügung.