Tagesanzeiger
Zentrale Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung
Das Flächensparen – die Reduzierung der Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke – ist eines der zentralen Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung. Um dieses Ziel zu erreichen, sind innovative Lösungen gefragt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen haben sich daher am 27.08.2015 in Dortmund im Workshop „Flächen sparen – Land bewahren! Innovative Systemlösungen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ über aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Praxis ausgetauscht. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Förderaktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum „Nachhaltigen Landmanagement“ statt.
Stagnierende Ernteerträge bedrohen Böden
Die Ernteerträge vieler wichtiger Kulturen in Europa stagnieren seit den 90er-Jahren, wodurch der Eintrag organischer Substanz in den Boden ebenfalls zurückgeht – die entscheidende Quelle für die Humusbildung. Unter dem Einfluss des Klimawandels könnten die Humusvorräte landwirtschaftlich genutzter Böden abnehmen, dafür haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) Hinweise gefunden. Für die Funktionalität des Bodens ist Humus der Schlüsselfaktor, weshalb dies die landwirtschaftliche Produktion bedroht – und zwar weltweit.
Hitzewelle 2015
Städte sind Wärmeinseln, die in heißen, sonnigen Sommern tagsüber viel Wärme speichern und in der Nacht wieder abgeben. Wissenschaftler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung am KIT haben während der Rekordhitze Anfang August an drei verschiedenen Punkten im Karlsruher Stadtgebiet Temperaturmessungen vorgenommen. Ihr spannendes Ergebnis: In einer besonders warmen Nacht war es in der Innenstadt bis zu 7 °C wärmer als an der Messstation des Deutschen Wetterdienstes in Rheinstetten im Karlsruher Umland.
E.ON setzt auf Neuanlagen, Anlagencheck, Pacht und Speicher
Das Energiegeschäft in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Neben dem Vertrieb von Strom und Erdgas gewinnen regenerative und dezentrale Energielösungen und Beratungsdienstleistungen immer mehr an Bedeutung. E.ON setzt dabei in Deutschland insbesondere auf das Solargeschäft. Das Unternehmen bietet sowohl für Privat- und Geschäftskunden als auch für Großkunden attraktive Photovoltaik-Lösungen und baut sein Angebot weiter aus.
Hausbesitzer mit einer Ölheizung können derzeit kräftig sparen
Im ersten Halbjahr 2015 lagen die Heizölpreise im Durchschnitt rund 19 Prozent unter dem Niveau des vergangenen Jahres. Im August sank der Verbraucherpreis für 100 Liter bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern im Schnitt sogar auf 54,84 Euro inklusive Mehrwertsteuer - fast 25 Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit zeigt sich: Heizöl ist derzeit wieder deutlich günstiger als Erdgas.
Luftdichtungshersteller pro clima unterstützt die GIH-Mitglieder
Die Energieeinsparverordnung EnEV und KfW fordern bei der Sanierung und Planung von Gebäuden ein Luftdichtheitskonzept. Jedoch ist die Herstellung einer dichten Gebäudehülle aufgrund vieler Bauteilübergänge für viele Handwerker und Planer eine große Hürde. Der Bundesverband der Gebäudeenenergieberater Ingenieure Handwerker e.V. GIH hat für diesen Bereich nun einen Partner gefunden: Ab sofort unterstützt MOLL pro clima, Entwickler und Hersteller von Produkten der Luftdichtung innen und Winddichtung außen, die GIH-Mitglieder mit seinem Know-How.
Moderne Feuerstätten verbinden wohlige Atmosphäre mit einer umweltgerechten Verbrennung
Moderne Feuerstätten - hierzu zählen, Kamin- und Pelletöfen sowie Heizkamine und Kachelöfen - sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und helfen nicht zuletzt die Heizkosten zu senken. Dank ihres ausgeklügelten Innenlebens und einer optimalen Luftzufuhr stehen sie für eine wirtschaftliche sowie umweltgerechte Verbrennung. In dieser Heizsaison rechnet der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. mit rund 300.000 verkauften Geräten. Vor diesem Hintergrund hat der HKI wichtige Aspekte zur Anschaffung einer modernen Feuerstelle zusammengestellt.
Das Mehrwegzeichen feiert 10jähriges Bestehen
Das Zeichen "Mehrweg - Für die Umwelt" feiert am 30. August sein zehnjähriges Bestehen. Ende August 2005 wurde es in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und als eindeutiges Kennzeichen für umweltfreundliche Mehrwegflaschen eingeführt.
IEA Bioenergy Konferenz 2015 diskutiert u.a. nachhaltige Biomassepotenziale und Wettbewerbsfähigkeit der Biokerosinherstellung vom 27. bis 29. Oktober in Berlin
Fossile Energieträger werden weltweit knapper und belasten das Klima. Insbesondere die rasant wachsende Luftfahrtbranche trägt wesentlich zu den globalen Emissionen klimaschädlicher Gase bei. Während der Transportsektor auf der Straße und dem Wasser auf Alternativen wie die Elektromobilität und gasförmige Kraftstoffe zurückgreifen kann, ist die Luftfahrt noch Jahrzehnte auf die Nutzung flüssiger Kraftstoffe angewiesen.
Energiedienstleister schließt erstes Halbjahr über Vorjahresniveau ab
Der Oldenburger Energiedienstleister EWE AG hat das erste Halbjahr mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. So liegt das Operative EBIT – das um Sondersachverhalte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern – mit 337,5 Mio. Euro rund 80 Prozent über dem Wert des Vorjahres in Höhe von 186,3 Mio. Euro. Das Periodenergebnis des Konzerns beträgt für das erste Halbjahr 208,4 Mio. Euro gegenüber 18,2 Mio. Euro im sehr milden ersten Halbjahr 2014. Der Konzernumsatz ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um fast zwei Prozent auf etwa 4,2 Mrd. Euro gestiegen.