Tagesanzeiger
Der Bundestag hat gestern Abend das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) 2016 in zweiter und dritter Lesung beschlossen
"Das KWK-Gesetz kann damit voraussichtlich am 1. Januar 2016 in Kraft treten und endlich Planungssicherheit schaffen. Positiv ist insbesondere, dass konkrete Mengenziele für den KWK-Ausbau - bis 2025 sind es 120 Terawattstunden - festgelegt wurden. Auch die Verlängerung des Geltungszeitraums von 2020 auf 2022 ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Sichere Investitionsbedingungen sind ein zentraler Faktor, um die Potenziale der KWK-Technik für Effizienzsteigerungen im Wärmemarkt und den Klimaschutz zu heben", sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Hildegard Müller.
Umweltminister Franz Untersteller: „Bodenschutz ist auch Klima- und Verbraucherschutz.“
Zum Internationalen Tag des Bodens am 5. Dezember hat Umweltminister Franz Untersteller heute (04.12.) in Stuttgart auf die Notwendigkeit intakter Böden hingewiesen: „Böden als Lebensraum sind von unschätzbarer und zu oft unterschätzter Bedeutung für das Leben auf der Erde. Sie regulieren Wasser- und Stoffkreisläufe, sie beeinflussen den Klimawandel und nicht zuletzt ernähren sie uns alle.“ Doch fruchtbare Böden seien ein knappes Gut und als Ressource nicht erneuerbar.
LANUV mahnt zu besonderer Umsicht
Ein knuddeliger Hundewelpe oder ein niedliches Kätzchen gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder „mal eben“ im Internet geordert werden. Aber auch exotische Familienmitglieder wie Schildkröten oder Papageien sind sehr beliebt. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät, beim Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk zu besonderer Umsicht.
Stadtwerke und Landwirte begutachten ihre Wasserschutzmaßnahmen
Wer im Herbst durch das Gebiet zwischen Vötting und Pulling fuhr, konnte auf vielen abgeernteten Maisflächen einen grünen Teppich zwischen den Maisstoppeln wachsen sehen. Hier haben die Landwirte im Trinkwassereinzugsgebiet der Stadtwerke Freising Untersaaten mit einer speziellen Gräsermischung in den Mais eingesät. Bei einer Feldbegehung, die Ende Oktober durchgeführt wurde, begutachteten die beteiligten Landwirte zusammen mit den Stadtwerken und den Wasserschutzberatern den Zustand der Felder, tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und zogen Bilanz.
EEHH-Cluster vergibt German Renewables Award 2015 in vier Kategorien
Zukunftsweisende Speichertechnologien, effektivere Produktionsprozesse – die Preisträger des German Renewables Awards 2015 setzen sich in ihren Siegerprojekten für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland ein. Zum vierten Mal vergab das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) gestern Abend den German Renewables Award für Innovationen und Pioniere im Bereich Erneuerbare Energien. Eine unabhängige Jury wählte für die Kategorien „Lebenswerk“ „Produktinnovation des Jahres“, „Projekt des Jahres“ und „Studentenarbeit des Jahres“ aus 43 Bewerbungen und Nominierungen vier Gewinner bzw. Projekte aus. Gleichzeitig feierte EEHH sein fünfjähriges Jubiläum. Das Industrienetzwerk ist in dieser Zeit auf knapp 200 Mitglieder gewachsen.
Wirtschaft und Energie/Unterrichtung
Das Ziel der Bundesregierung, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen, dürfte erreicht oder sogar übertroffen werden. Diese Prognose gibt die Bundesregierung in dem von ihr als Unterrichtung (18/6783) vorgelegten Zweiten Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (2. EEWärmeG-Erfahrungsbericht) ab. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme könnte dann 16,3 Prozent betragen. Der EEWärmeG-Erfahrungsbericht wird alle vier Jahre abgegeben.
Auszeichnung für Biogasprojekte von MicrobEnergy und Kommunale Netze Eifel
Auf der Jahreskonferenz der Plattform biogaspartner der Deutschen Energie-Agentur (dena) am 3. Dezember in Berlin standen zwei aktuelle Gesetzesvorhaben im Fokus: die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und die Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG). dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp plädierte im Namen der Plattform dafür, mit den beiden Gesetzen die Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz zu verbessern und damit auch eine Perspektive für Biogasanlagen zu schaffen, die bisher noch nicht in das Netz einspeisen.
Ministerin Hinz: „Langfristige Lösung mit breiter Zustimmung.“
„Die Mitglieder der FGG Weser haben sich auf den sogenannten „Masterplan Salzreduzierung“ geeinigt, der verschiedene Maßnahmen enthält, um die Salzbelastung im osthessischen und thüringischen Kalirevier zu reduzieren. Dazu gehören der Bau einer Kainit-Kristallisations-Flotations-Anlage zur Verdampfung der Salzabwässer, eine früher beginnende Haldenabdeckung, die Einstapelung unter Tage als Pilotprojekt sowie die Oberweser-Pipeline“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.
Auszeichnung "ÖkoKids" geht an 56 Kindertagesstätten in der Oberpfalz, Ober-, Mittel- und Unterfranken
Umwelt entdecken, verstehen und schützen – daran haben gerade Kinder große Freude. Gefördert wird das Bewusstsein für Umweltschutz und nachhaltiges Handeln bereits in vielen bayerischen Kindertagesstätten. In diesem Jahr erhalten in Bayern 105 Kindergärten, Kinderkrippen und Horte die Auszeichnung "ÖkoKids".
Klimaschutz im Gebäudesektor
Während sich die internationale Staatengemeinschaft in Paris zum Weltklimagipfel trifft, versäumt die Bundesregierung in Deutschland die Wärmewende