Tagesanzeiger
Bundeskartellamt verhängt Bußgelder in Höhe von 75 Mio. Euro gegen Automobilzulieferer
Das Bundeskartellamt hat Bußgelder in einer Gesamthöhe von rund 75 Mio. Euro gegen fünf Hersteller von akustisch wirksamen Bauteilen und deren Verantwortliche wegen Absprachen gegenüber der Automobilindustrie verhängt.
Laut einer Studie steht die Braunkohleverstromung nicht im Widerspruch zu den langfristigen CO2-Minderungszielen Deutschlands
Erstellt hat sie der Energieexperte Professor Dr. Georg Erdmann von der TU Berlin. Der planmäßige Weiterbetrieb der Braunkohlenkraftwerke im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier steht dem Erreichen der deutschen CO2-Reduktionsziele bis 2050 nicht entgegen. Zu diesem Fazit kommt der Energieexperte Professor Dr. Georg Erdmann von der TU Berlin.
Der deutsche Carsharing Markt kommt weiter in Bewegung
Opel kündigte an, mit einem für Autobauer neuen Ansatz in den Markt einzusteigen: Die Rüsselsheimer wollen mit ihrer Plattform CarUnity Privatleuten die An- und Vermietung von Autos untereinander ermöglichen. Welche Auswirkungen das neue Konzept auf den privaten Carsharing Markt hat und was bei dieser Form des Autoverleihs aus Konsumentensicht zu beachten ist, erforschte die EBS Universität für Wirtschaft und Recht in einer interviewbasierten Studie.
Entscheidungen zu Energieagenda
Entscheidungen stehen an bei folgenden Themen: Strommarkt, Netzausbau, Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung und Einhaltung der Klimaziele. Bundeswirtschaftsminister Gabriel erläuterte sie auf dem Kongress des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft.
Vorschläge geeignet, Defizite der Anreizregulierung zu beheben
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz zur Novellierung der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) für Verteilnetze. Die Wirtschaftsminister der Länder kritisieren, dass die bestehenden Defizite im regulatorischen Rahmen Investitionen in den Netzerhalt und die Netzerweiterung behindern und dass die in der ARegV vorgesehenen Instrumente nicht ausreichen, um den Anforderungen der beschleunigten Energiewende an die Verteilnetze gerecht zu werden.
HDE fordert Reformen zum Erhalt des Dualen Systems
Auf dem 7. Forum Grüner Punkt in Köln machte HDE-Geschäftsführer Kai Falk heute die zentrale Bedeutung der Produktverantwortung im dualen System der Wertstofferfassung deutlich. „Die Übernahme der Produktverantwortung durch die Inverkehrbringer hat sich in doppelter Hinsicht gelohnt. Ökologisch, durch ein weltweit vorbildliches Recyclingmanagement.
Neue Zahlen des Landesumweltamtes (LANUV) belegen den Rückgang von artenreichem Grünland („Blumenwiesen“) auf knapp 12% am gesamten Dauergrünland
Nordrhein-Westfalen verliert weiter wertvolle und artenreiche Wiesenflächen. Die offizielle Agrarstatistik, die landwirtschaftliche Betriebe ab 5 Hektar berücksichtigt, zeigt: Das Dauergrünland in NRW ist von 1977 bis 2013 von über 650.000 ha auf weniger als 400.000 ha zurückgegangen. Das bedeutet landesweit einen Rückgang von 38,5%. „Unsere Sorgenkinder sind die Wiesen und Weiden im Flachland, ihre Fläche schrumpfte in den letzten Jahren zunehmend“, bestätigte Dr. Thomas Delschen, Präsident des Landesumweltamtes (LANUV).
Backhaus: Ohne Sandaufspülungen würden ganze Ortslagen über kurz oder lang verschwinden
Der Vorwurf, der Gegenstand einiger Medienberichterstattungen ist, dass das Umweltministerium gegen seine eigenen Richtlinien verstoßen hat, wird deutlich zurückgewiesen und hiermit richtig gestellt. „Wir müssen uns bei dieser Diskussion genau überlegen, was wir wollen. Denn Sandaufspülungen dienen dazu, Menschen und wirtschaftlichen Güter gegen Sturmfluten zu sichern.
Es wird darum gehen, mehr zu recyceln!
Mehr als 450 Experten, Unternehmer und Praktiker besuchten Mitte Juni den 18. Internationalen Altkunststofftag in Bad Neuenahr, der sich einmal mehr als zentraler Branchentreff für das Kunststoffrecycling in Europa präsentierte.
Interessante Gespräche im Rahmen des Treffens des Deutschen Städtetages
Ulrich Maly (SPD), Vizepräsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister von Nürnberg, und Bürgermeister Albrecht Harten hatten kürzlich in Dresden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Während Maly einer Stadt vorsteht, die als Wirtschaftsmetropole von Weltrang schuldenfrei ist, konnte Harten ihm aus allererster Hand die Lage einer Kommune schildern, die hohe Liquiditätskredite aufweist.