Kommission begrüßt erhöhte Stromausfuhren in die Ukraine und die Republik Moldau

Für den anstehenden Winter können die Ukraine und Moldau mehr Strom von benachbarten EU-Ländern bekommen. Die Europäische Kommission begrüßt, dass die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Kontinentaleuropas diese erhöhte Kapazität für Stromausfuhren bestätigt haben. Die für Energie zuständige EU-Kommissarin Kadri Simson sagte: „Die heutige Ankündigung ist ein weiteres Zeichen der starken Unterstützung, die die EU der Ukraine und Moldau bietet, und der Solidarität der europäischen ÜNB. Dieser Schritt, unsere Verbindungen zur Ukraine und zur Republik Moldau auszubauen, war eine der drei Prioritäten, die Präsidentin von der Leyen im September skizziert hat, um die Ukraine bei der Vorbereitung auf den Winter im Energiesektor zu unterstützen.“


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Kapazität ab dem 1. Dezember: 2.100 Megawatt

Auf der Grundlage einer gemeinsamen Bewertung der Stromnetzbedingungenhat das Europäische Netz der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) heute angekündigt, dass der Exportgrenzwert ab dem 1. Dezember von 1 700 Megawatt (MW) auf 2 100 MW angehoben werden kann. Die Stabilität des Stromsystems und die Betriebssicherheit sind dabei gewährleistet. Von März 2025 an werden die ÜNB die kommerzielle Kapazitätsgrenze zwischen der EU und der Ukraine und Moldau monatlich neu bewerten. 

Umsetzung der im September angekündigten EU-Winterhilfe

Am 19. September hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, eine neue Unterstützung der EU für die Energieversorgungssicherheit der Ukraine für den Winter angekündigt. Link zur Pressemitteilung dazu hier. Von der Leyen betonte, dass den unmittelbaren Bedürfnissen des Landes Rechnung getragen und gleichzeitig das Energiesystem langfristig widerstandsfähiger gemacht werden müsse. Die heutige Ankündigung von ENTSO-E ist ein wichtiger Schritt dafür, die vorgelegten Maßnahmen umzusetzen. 

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