Tagesanzeiger - Der Krieg in der Ukraine und die Folgen
Eine Chance für Mecklenburg-Vorpommern
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf dem Territorium der Ukraine bewirkt die größte Flüchtlingswelle in Europa seit dem zweiten Weltkrieg. Seit dem 24. Februar 2022 suchen bislang laut dem UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) bereits 3,5 Millionen Menschen Schutz außerhalb des Landes.
Der Angriffskrieg Russlands stellt die europäische Gemeinschaft vor große Herausforderungen
Am 24. und 25. März 2022 treffen die Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten zusammen, um vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges über potenzielle weitere Sanktionen gegenüber Russland, Maßnahmen zur Senkung der anhaltend hohen Energiepreise sowie über Maßnahmen für eine gesicherte Gasspeicherbefüllung zu beraten.
Der Ukraine-Krieg ist ein schmerzhafter Augenöffner
Die russische Aggression zielt auch auf das westliche Gesellschafts- und Wirtschaftssystem. Über die Sanktionen hinaus muss sich die Bundesregierung fragen, wie sie unser Wirtschaftssystem nun unterstützen will.
Das Öko-Institut stellt nachfolgend aktuelle Informationen zur Situation in der Ukraine und zu Gefahren von militärischen Angriffen auf Kernkraftwerke zusammen
Fragen zur Versorgungssicherheit mit Energie, zu Abhängigkeiten von Russland und zu den steigenden Preisen werden im Blogartikel "Energiepolitik in Zeiten des Ukraine-Krieges: Kernkraftwerke statt Erdgas?" beantwortet.
Germanwatch drängt auf zeitnahes Embargo für Öl, Kohle, Tanker-Gas und Diesel aus Russland
In Anbetracht des andauernden Krieges Russlands gegen die Ukraine drängt die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch darauf, dass die ab morgen tagenden EU-Staats- und Regierungschefs wirksamere und friedensfördernde Sanktionen gegen Russlands Energiewirtschaft beschließen.
Die erste AWSH Hilfslieferung für die Menschen aus der Ukraine ist am vergangenen Wochenende im polnischen Slupsk angekommen.
Hier sind etwa 300 Waisenkinder mit Betreuer*innen untergekommen, die in ihrer Heimat evakuiert werden mussten.
Neue Werte
Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen der russischen Invasion in die Ukraine lassen die Rezessionswahrscheinlichkeit in Deutschland spürbar ansteigen.
Kerstin Andreae: „Die Energiewirtschaft arbeitet mit Hochdruck daran, mittel- bis langfristig unabhängig von fossilen Rohstoffen und damit auch von russischen Importen zu werden.“
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat eine Analyse (siehe Anlage) zur Frage vorgelegt, wie viel Erdgas kurzfristig, also bei einem unmittelbaren Ausfall aller Erdgaslieferungen aus Russland, in den Bereichen Wärme, Stromerzeugung, Industrie und Verkehr in Deutschland durch den Einsatz anderer Energieträger oder durch Einsparungen ersetzt werden könnte.
BUND-Expertendienst:
Der Krieg in der Ukraine bedroht unsere Sicherheit und Freiheit. Er hat zudem große Auswirkungen auf die Energieversorgung, die Agrarmärkte und Ressourcen.
Geld aus der Restcentkasse fließt in die konzernweit organisierte Belegschaftsspende.
Empfänger ist die UNO-Flüchtlingshilfe
Stärkt Soforthilfe für Menschen in Not