In Mittelhessen stammen circa 60 Prozent des Trinkwassers aus kommunalen Brunnen und Quellen

In Mittelhessen stammen circa 60 Prozent des Trinkwassers aus kommunalen Brunnen und Quellen
In Mittelhessen stammen circa 60 Prozent des Trinkwassers aus kommunalen Brunnen und Quellen

Wasserbilanz 2024: Regierungspräsidium Gießen veröffentlicht Ergebnisse für 101 mittelhessische Kommunen und ihre Versorgungsverbände

Das Trinkwasser, das ins mittelhessische Leitungsnetz eingespeist wird, stammt ziemlich konstant zu circa 60 Prozent aus stadt- beziehungsweise gemeindeeigenen Brunnen und Quellen.


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Die übrigen 40 Prozent liefern überkommunale Wasserversorgungsverbände, wie etwa der ZMW. Das ist nur eine von vielen Erkenntnissen der Wasserbilanz 2024. Die Obere Wasserbehörde beim Regierungspräsidium (RP) Gießen veröffentlicht diese jährlich für Mittelhessen. Darin enthalten ist eine umfassende Auswertung der verfügbaren Daten zur Versorgung und Nutzung von Trink- und Brauchwasser in den fünf mittelhessischen Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf sowie dem Vogelsbergkreis. Die Analyse erfolgt dabei auf Ebene der einzelnen Städte und Gemeinden.

Der tägliche Wasserverbrauch der Mittelhessen ist rechnerisch leicht gestiegen. Waren es im Jahr 2023 noch 111 Liter pro Person, stieg dieser Wert nun um drei Liter auf 114 Liter pro Person. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die aufgrund des Zensus 2022 zum Teil deutlich nach unten korrigierten Einwohnerzahlen nun erstmals in die Statistik einflossen. Bei dem Anstieg des täglichen Wasserverbrauches handelt es sich demnach vielmehr um einen statistischen Effekt und nicht um einen reellen Bedarfsanstieg.

Bei Betrachtung der einzelnen Landkreise zeigen sich geringfügige Unterschiede: So verbrauchten die Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Durchschnitt 109 Liter pro Tag, im Lahn-Dill-Kreis 110 Liter. Im Vogelsbergkreis sowie im Landkreis Limburg-Weilburg lag der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch jeweils bei 117 Litern, im Landkreis Gießen sogar bei 118 Litern. Noch deutlichere Differenzen werden bei der Analyse der insgesamt 101 Kommunen in Mittelhessen sichtbar.

Die vollständige Auswertung der Wasserbilanz 2024 ist online unter https://rp-giessen.hessen.de/umwelt/grundwasserschutz abrufbar.

 

Bildunterschrift:

Das ins mittelhessische Leitungsnetz eingespeiste Trinkwasser stammt zu circa 60 Prozent aus kommunalen Brunnen und Quellen. Das ist eine Erkenntnis aus der Wasserbilanz, die das Regierungspräsidium Gießen für die fünf Landkreise mit ihren 101 Städten und Gemeinden vorlegt. Das Foto zeigt den Brunnenkopf eines kommunalen Tiefbrunnens.

Regierungspräsidium Gießen direkter Link zum Artikel