Bundesrat: VKU begrüßt Vorstoß für Entgelte für hochwertige Daten (Datennutzungsgesetz)

Heute hat der Bundesrat Stellung zum Regierungsentwurf des Datennutzungsgesetzes (DNG) bezogen.

Die Länderkammer fordert eine Ergänzung, die aus VKU-Sicht zentral ist: Für die Bereitstellung hochwertiger Datensätze sollen kommunale Unternehmen Entgelte erheben dürfen.


Voller Zugriff auf den Tagesanzeiger – Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!

Um den vollständigen Artikel im Tagesanzeiger zu lesen, melden Sie sich bitte in Ihrem Themennetzwerke®-Konto an. Die Registrierung bei Themennetzwerke® ist kostenlos und ermöglicht Ihnen den vollständigen Zugang zum Tagesanzeiger und vielem mehr.

Falls Sie den Tagesanzeiger bereits auf kommunalwirtschaft.eu abonniert hatten und davor keinen Themennetzwerke® Account registriert hatten, dann klicken Sie auf den folgenden Link, um Ihr Passwort zu Ihrer bereits registrierten E-Mail-Adresse hinzuzufügen: Passwort für kommunalwirtschaft.eu Abonnenten hinzufügen

Jetzt einloggen Kostenlos registrieren

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dessen Mitglieder die Digitalisierung in der Daseinsvorsorge forcieren, begrüßt den Vorstoß des Bundesrats und mahnt an, auch private Unternehmen in der Daseinsvorsorge zur Datenherausgabe zu verpflichten. Dazu Ingbert Liebing, VKU-Hauptgeschäftsführer:

„Zurecht legt der Bundesrat den Finger in die Wunde: Der Regierungsentwurf muss nachgebessert werden. Ziel des Datennutzungsgesetzes sollte sein, die digitale Daseinsvorsorge zu stärken. Wenn nur kommunale Unternehmen ihre Daten herausgeben müssen, werden sie im Wettbewerb mit privaten Unternehmen strukturell benachteiligt. Diese Regelung entwickelt noch mehr Unwucht, wenn es um hochwertige Datensätze geht. Daseinsvorsorge gibt es nicht zum Nulltarif - weder analog noch digital. Wir hoffen, dass die Bundesregierung diesen zielführenden und konstruktiven Vorschlag des Bundesrats berücksichtigt: Kommunale Unternehmen sollten Entgelte für ihre hochwertigen Daten erheben dürfen. Das erlaubt auch die EU. Für echten Wettbewerb auf Augenhöhe sollten zudem auch private Unternehmen in der Daseinsvorsorge verpflichtet werden, ihre Daten zu veröffentlichen. “

Des Weiteren sollte der Gesetzgeber erfolgreiche Smart-City-Kooperationen zwischen kommunalen Unternehmen und Mittelstand erhalten, statt sie auszubremsen oder zu stoppen. Daten, die kommunale Unternehmen bereits freiwillig mit Kooperationspartnern aus dem Mittelstand und Handwerk sowie mit Forschungseinrichtungen und Startups teilen, sollten nicht unter die DNG-Regeln fallen. Sonst droht den Kooperationen die Basis entzogen zu werden. Ziel sollte sein, bestehende und erfolgreiche Kooperationen zu erhalten und aus den Daten einen Mehrwert vor Ort zu schaffen.

VKU Verband kommunaler Unternehmen e. V. direkter Link zum Artikel