Tagesanzeiger - Energiewende und Energieversorgung
Der Bundesrat hat am 12. Juni 2026 eine Stellungnahme zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, dem Nachfolger des sogenannten „Heizungsgesetzes", verabschiedet. In dieser unterbreitet er einige Änderungsvorschläge zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung.
SachsenNetze stellt neue Hochspannungstrasse zwischen Oberoderwitz und Neueibau vor
Sechs Millionen Euro für den Stromnetzausbau: SachsenNetze stellte am Freitag die erneuerte Hochspannungstrasse zwischen Oberoderwitz und Neueibau vor.
- Seit Inbetriebnahme 11 Millionen Euro Gewerbesteuer und 1,5 Million Euro Kommunalabgabe an nordhessische Kommunen und den Werra-Meißner-Kreis
- 224 Millionen kWh Windstrom 2025 – knapp ein Drittel des Gesamtverbrauchs Kassels (244 Mio 2024)
- ¾ der Kasseler Haushalte durch Windstrom versorgt
ENTEGA AG wird auch in den kommenden Jahren für das Strom- und Gasnetz in der südhessischen Gemeinde Messel zuständig sein. Die rund 4.200 Einwohner große Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die zum UNESCO-Weltnaturerbe für die Grube Messel ausgezeichnet ist, schloss den Vertrag bis 2046 neu ab.
Der Freistaat Sachsen hat sich gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit einem Änderungsvorschlag zum Ausschreibungsdesign des Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) im Bundesrat erfolgreich durchgesetzt. Der Antrag fand heute eine Mehrheit.
Nach der ersten Lesung des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetzes (StromVKG, Kraftwerksstrategie) im Bundestag mahnt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Nachbesserungen am Gesetzentwurf an.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert eine gesetzliche Begrenzung überhöhter Flächenpachten für Windenergieanlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz, der heute in erster Lesung im Bundestag beraten wird. Aus Sicht der DUH gefährdet der Gesetzesentwurf die Dekarbonisierung des Gebäudesektors, befeuert explodierende Gaspreise für Haushalte und ist verfassungsrechtlich höchst zweifelhaft. Zivilgesellschaft, Länder im Bundesrat sowie der Normenkontrollrat stufen den Entwurf zudem als handwerklich schwach ein.
Der vom Kabinett beschlossene Entwurf zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) wird heute in erster Lesung im Bundestag beraten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einem Gesetzentwurf mit klarer Handschrift der Gaslobby: Er belastet Verbraucherinnen und Verbraucher finanziell, ist europarechtlich höchst problematisch und verfestigt Deutschlands fossile Abhängigkeiten in einer angespannten geopolitischen Lage.
Heute berät der Bundestag über einen Gesetzentwurf des Bundesrates für eine zusätzliche Sonderausschreibung für Windenergie an Land mit einem Volumen von 5.000 Megawatt (MW) im Jahr 2026. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: