Tagesanzeiger - Wasser- und Abwasserwirtschaft

Seit gestern (12.1.2026) müssen die EU-Mitgliedstaaten die Gehalte von per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) im Trinkwasser systematisch überwachen, um neue, europaweite Grenzwerte einzuhalten. Das trägt unmittelbar dazu bei, das Recht auf sicheres Trinkwasser für die Menschen in Europa durchzusetzen, eines der Ziele der EU-Wasserresilienz-Strategie.  

 Brüssel, 13.01.2026

Gemeinsame Presseinformation

Mit dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ geben mehrere Verbände einen aktuellen Überblick der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie zukünftige Herausforderungen.

 Berlin, 12.01.2026

Aufgrund der aktuell sehr niedrigen Temperaturen appellieren die Stadtwerke München an die Münchner*innen, Wasserzähler und Hausinstallationen gegen Frost zu sichern. Denn durch Frost geplatzte Wasserleitungen bringen für Betroffene neben Unannehmlichkeiten auch erhebliche Kosten mit sich.

 München, 08.01.2026

Kälteempfindliche Infrastrukturen, wie zum Beispiel Trinkwasserleitungen werden stets in einer frostsicheren Tiefe im Boden verlegt und sind zudem permanent durchflossen.

 Potsdam, 08.01.2026

Kältewelle

Bei sehr niedrigen Temperaturen benötigen Wasserleitungen und Armaturen im Haus besonderen Schutz.

 Berlin, 07.01.2026

Vier Jahre nach Erreichen der Abwasserfreiheit gesundet der zentrale Fluss der Region wieder

Einer der größten Meilensteine in der Geschichte des Strukturwandels im Ruhrgebiet vollzog sich vor genau vier Jahren: Anfang 2022 konnte die Emschergenossenschaft nach 30 Jahren Bauzeit die vollständige Abwasserfreiheit in der Emscher verkünden.

 Emscher-Gebiet, 05.01.2026
Copyright: Rupert Oberhäuser/EGLV

Strategie setzt auf Klimaresilienz, Wasserqualität und nachhaltige Nutzung der Ressourcen

Wasser wird knapper, Extremwetter häufiger – und die Anforderungen an Gewässer, Versorgung und Schutz wachsen. Nordrhein-Westfalen reagiert darauf mit einer neuen Landeswasserstrategie.

 Düsseldorf, 30.12.2025

Der Zweckverband Klärschlammverwertung Main-Tauber-Aisch (ZKMTA) wurde am 01.08.2025 gegründet. Mitglieder sind aktuell fast 50 Städte, Gemeinden, und Zweckverbände mit Kläranlagen aller Größenklassen und einem Gesamtaufkommen von ca. 60.000 t entwässerten Klärschlamms mit einem Trockensubstanz (TS)- Gehalt von durchschnittlich ca. 25 %.

 Würzburg, 19.12.2025

Das Bundeskabinett hat heute das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet. Der Entwurf sieht überwiegend Anpassungen im Verwaltungsverfahrensrecht vor, etwa zur Digitalisierung, zur Bekanntmachung, zur Behördenbeteiligung sowie zur Rückführung fachrechtlicher Sonderregelungen auf das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG).

 Berlin, 17.12.2025

ZKA beauftragt Phosphorrückgewinnung

Ab 1. Januar 2029 wird der Phosphor aus dem Klärschlamm, welcher in der Zentralkläranlage (ZKA) anfällt, zurückgewonnen. Die Kläranlage hat alle Weichen für die stoffliche Verwertung gestellt und den Auftrag dafür im August vergeben.

 Ingolstadt, 11.12.2025