Experten raten Tierhaltern zur freiwilligen Blauzungen- Impfung

Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit wird in diesem Jahr in Deutschland wieder als freiwilliges Verfahren durchgeführt

Nach Anraten von Tiergesundheitsexperten sollten auch Tierhalter im Saarland die vorbeugende freiwillige Impfung durchführen und jährlich wiederholen. Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung der Wiederkäuer, die mit Fieber und Ödemen infolge Gefäßschädigungen verbunden sein kann. Ihr Verlauf kann mild bis sehr stark sein. Eine Impfung stellt den einzigen wirksamen Schutz vor der Erkrankung dar.


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Im September 2015 konnte im Departement Allier im Zentrum von Frankreich der Ausbruch der Blauzungenkrankheit nachgewiesen werden. In Österreich das Virus ebenso bei einem Schaf festgestellt. Die Veterinärbehörden beider Länder veranlassten gemäß EU-Vorgaben Sperrzonen um die jeweiligen Gebiete, um eine rasche Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Bei über 300 durchgeführten Untersuchungen im Saarland Ende vergangenen Jahres konnte die Blauzungenkrankheit nicht festgestellt werden. In Deutschland wird seit 2007 flächendeckend auf die Blauzungenkrankheit untersucht. Im Saarland werden gemäß einem Stichprobenplan jährlich 18 bis 70 Blutproben von ungeimpften Tieren in einem Alter zwischen 15 und 48 Monaten getestet. Seit dem Ausbruch der Krankheit in Frankreich und Österreich testet das saarländische Landesamt für Verbraucherschutz monatlich verstärkt, um eine Einschleppung rechtzeitig feststellen zu können.

Die Übertragung der virusbedingten Tierseuche erfolgt ausschließlich über Stechmücken, nicht von Tier zu Tier. Die Blauzungenkrankheit ist seit langem in wärmeren Regionen bekannt und befällt dort insbesondere Schafe und zum Teil auch Rinder. Für den Menschen ist das Virus nicht ansteckend, eine Gesundheitsgefährdung besteht deshalb nicht. Fleisch- und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden.

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