Goldener Geier für die dreisteste Umweltlüge 2024 startet

Deutsche Umwelthilfe ruft auf, Unternehmen und Produkte für jährlichen Schmähpreis zu nominieren

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft Verbraucherinnen und Verbraucher auf, ab sofort für den Goldenen Geier 2024 besonders dreiste Umweltlügen zu nominieren. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation macht mit ihrem jährlichen Schmähpreis auf Greenwashing von Unternehmen aufmerksam, die zwar Klima-, Umwelt- oder Naturschutz versprechen, aber nachweisbar der Umwelt schaden.


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Die DUH setzt sich damit für die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein und schützt sie vor Täuschung. Einreichungen für die dreisteste Umweltlüge sind mit nur wenigen Klicks unter https://l.duh.de/geier2024 möglich.

„Industrie und Handel täuschen Verbraucherinnen und Verbraucher immer wieder mit leeren Versprechen von Umweltschutz. Ob angeblich klimaneutrale Kreuzfahrtreisen oder sogenannte ‚Kreislaufflaschen‘, die aus Einweg-Plastik bestehen: Mit dem Geschäftsmodell Greenwashing verdienen Unternehmen und Dienstleister Milliarden. Das Schlimme daran? Während Firmen mit klima- und umweltschädlichen Produkten hohe Gewinne erzielen, zocken sie Verbraucherinnen und Verbraucher ab und senken deren Vertrauen in wirklich grüne Produkte. Das können wir gemeinsam stoppen: Sagen Sie uns, über welche Umweltlüge Sie sich zuletzt am meisten geärgert haben und kämpfen Sie mit uns gegen die dreistesten Umweltlügen 2024!“, appelliert Barbara Metz, DUH-Bundesgeschäftsführerin.

Die Nominierungsphase startet ab sofort und endet am 1. April 2024. Aus den eingereichten Vorschlägen stellt die DUH danach die Kandidatinnen und Kandidaten für den Goldenen Geier online zur Abstimmung. Die öffentliche Übergabe des Goldenen Geiers ist für Juli 2024 geplant.

Hintergrund:

Mit dem Goldenen Geier macht die DUH seit 2019 auf Greenwashing aufmerksam, warnt Verbraucherinnen und Verbraucher und enttarnt konkrete Produkte und Slogans, mit denen Menschen getäuscht werden. Unternehmen sollen durch den Preis dazu bewegt werden, ökologisch nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen und diese ehrlich zu bewerben.

Die Wirkung des Goldenen Geiers zeigt das Beispiel Nestlé: 2019 erhielt der Lebensmittelkonzern den Schmähpreis für das aus Frankreich importierte und mehrfach in Einweg-Kunststoff verpackte Mineralwasser Vittel. 2022 nahm der Konzern das Mineralwasser Vittel schlussendlich in Deutschland und Österreich vom Markt.

DUH Deutsche Umwelthilfe e.V.