Kita-Kinder pflanzen weitere Bäume für den Natur- und Klimaschutz

Deutsche Umwelthilfe und die Stadt Langenhagen beteiligen sich an internationalem Projekt „10 Million Trees“

165 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gestiftete Wildobstbäume und Hainbuchen bereichern seit dem Sommer 2016 den Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) in Kaltenweide. 20 Kindergarten-Kinder der Kita Kaltenweide pflanzen dort heute 50 weitere Bäume. Dabei handelt es sich um Wildäpfel, -birnen, -zwetschgen und -kirschen sowie Hainbuchen und Weiden. „Die Stadt Langenhagen freut sich, dass der Baumbestand des IKEPs nun mit weiteren 50 Bäumen ergänzt wird. Für uns ist es eine große Freude zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind und sie so spielerisch auch etwas über die Natur lernen“, sagt René Kleuß, ein Landschaftsplaner der Stadt Langenhagen. Ebenfalls mit dabei war Astrid Hölzer von der DUH.


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„Kinder und Erwachsene im Rahmen von Pflanzaktionen in einem derart belebten Park über regionale Obstsorten zu informieren und neue Bäume zu pflanzen, leistet gleich zweifach einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Insbesondere diese alten Obstsorten haben eine große Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht und können vielen bedrohten Arten einen Lebensraum bieten", meint Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Die Aktion ist Teil des DUH-Projekts „Obstbäume auf öffentlichen Flächen“, in dem von 2013 bis 2016 insgesamt 500 Obstbäume auf Schulhöfen, im Außengelände von Kindergärten sowie auf öffentlichen Freiflächen in den Regionen Hannover und Hildesheim gepflanzt wurden. „Mich begeistert es, schon Kindergartenkindern über derartige Pflanzaktionen Natur- und Artenschutz begreifbar machen zu können“, so Astrid Hölzer, Projektmanagerin bei der DUH. Mit dem Projekt soll die Biodiversität, die Vielfalt von Arten, Obstsorten und Biotopen sowie die genetische Vielfalt gefördert werden. Damit beteiligt sich die DUH an dem internationalen Projekt „10 Million Trees“ der Arconic Foundation, das im Jahr 2003 startete und durch das die Pflanzung unterstützt wird.

Informationen und Hintergründe zum IKEP finden Sie auf der Webseite der Stadt Langenhagen

Deutsche Umwelthilfe e.V. direkter Link zum Artikel