Wattenmeer und Schutz von Zugvögeln:

EU-Kommission organisiert Fachtagung in Wilhelmshaven

Die Europäische Kommission hat heute in Wilhelmshaven internationale Expertinnen und Experten zusammengebracht.


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Sie wollen innovative Methoden und digitale Technologien entwickeln, um die Flüge von Zugvögeln im Wattenmeer zu beobachten und so wichtige Informationen über die Luftverschmutzung und die Qualität der Küstenumwelt zu gewinnen. Dänemark, Deutschland und die Niederlande hatten dafür EU-Förderung im Rahmen des Instruments für technische Unterstützung (TSI) beantragt. Dieses stellt den EU-Mitgliedstaaten maßgeschneidertes technisches Fachwissen bereit und muss nicht von nationaler Seite kofinanziert werden.

Das unterstützte Projekt beinhaltet beispielsweise der Einsatz fortschrittlicher Technologien wie Drohnen, akustische Überwachung und Radar sowie die Analyse der DNA von Vögeln. Es steht in engem Zusammenhang mit den Prioritäten des Europäischen Grünen Deals, insbesondere mit der EU-Biodiversitätsstrategie. Das Ziel ist, die Bedrohungen und Gefahren für Zugvögel entlang ihrer Route besser zu verstehen. Das erleichtert es, sie angemessen zu schützen und zugleich zu verstehen, wie die Auswirkungen des Klimawandels gemildert werden können.

Von der Leyen: Wattenmeer wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Klimawandel

Das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist lebenswichtig für Millionen von Zugvögeln. In ihrer Rede zur Lage der Union im September hatte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Region gewürdigt: „Wir sind auch das Europa einer einzigartigen biologischen Vielfalt. Etwa 6500 Arten kommen nur bei uns in Europa vor.Im Norden Europas liegt das Weltnaturerbe Wattenmeer, ein einzigartiger Lebensraum, der seltenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet und für Millionen von Zugvögeln überlebenswichtig ist.Und mit der Ostsee haben wir das größte Brackwassermeer der Welt.Nach Süden schließen sich europäische Tiefebenen an, die von großen Mooren und Feuchtgebieten geprägt sind.Diese Regionen sind wichtige Verbündete gegen das Fortschreiten des Klimawandels.“

Hintergrund: Instrument für technische Unterstützung

Das Instrument für technische Unterstützung (TSI) ist eine wichtige Säule der EU-Initiative zur Unterstützung der Mitgliedstaaten, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Krise abzufedern.

Intelligente, nachhaltige und sozial verantwortliche Reformen tragen dazu bei, die Widerstandsfähigkeit unserer Volkswirtschaften und Gesellschaften zu stärken. Die Unterstützung kann beispielsweise in Form von Strategie- und Rechtsberatung, Studien, Schulungen und Expertenbesuchen vor Ort erfolgen. Sie kann jede Phase des Reformprozesses abdecken, von der Vorbereitung und Konzeption bis zur Entwicklung und Durchführung der Reformen.

Technische Unterstützung wird in einer Vielzahl von Politikbereichen geleistet, unter anderem Klimaschutz, digitaler Wandel und Gesundheit. Die Mitgliedstaaten können auch Unterstützung bei der Ausarbeitung, Änderung, Umsetzung und Überarbeitung ihrer nationalen Aufbau- und Resilienzpläne im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität anfordern.

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