CO2-Bepreisung in der Bauwirtschaft und das neue bvse-CO2-Tool

CO2-Bepreisung in der Bauwirtschaft und das neue bvse-CO2-Tool
CO2-Bepreisung in der Bauwirtschaft und das neue bvse-CO2-Tool

Beim Baustoff Recycling Forum 2024 in Ingolstadt warf Maxime Rehbock (bvse) einen Blick auf die Herausforderungen, die mit der Einführung des CO2-Schattenpreises auf die Bauwirtschaft zukommen, und stellte das neue bvse-Nachhaltigkeitstool vor.


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Das bvse-Nachhaltigkeitstool eröffnet den Mitgliedern des bvse bereits heute die Möglichkeit, zukünftige gesetzliche Vorgaben und Anforderungen der CO2-Preismechanismen zu erfüllen.

Der sogenannte CO2-Schattenpreis, der in Baden-Württemberg bereits 2023 über das Klimaschutzgesetz eingeführt wurde, soll die verborgenen Kosten des Klimawandels sichtbar machen und künftig in Entscheidungsprozesse einfließen, insbesondere auch bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand.

„Alle Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sind gut beraten, sich frühzeitig darauf vorzubereiten“, erklärte Maxime Rehbock.

Dokumentierte Nachhaltigkeit und Transparenz setzen Impulse im Angebotswettbewerb

Das bvse-Nachhaltigkeitstool, das exklusiv den Mitgliedsunternehmen des bvse und des Baustoff Recycling Bayern e.V. zur Verfügung steht, ermöglicht es Unternehmen, individuelle CO2-Berichte für ihre entsorgten und verwerteten Abfälle zu generieren. Diese Berichte bieten nicht nur eine Messung der eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen, sondern auch eine transparente Darstellung gegenüber Kunden.

Maxime Rehbock betont die hohe strategische Relevanz des neuen bvse-Tools, insbesondere zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Branchenunternehmen: „Mithilfe des CO2-Nachhaltigkeitstools können Unternehmen bereits bei der Angebotsabgabe auf die CO2-Ersparnisse ihrer Sekundärbaustoffe aufmerksam machen. Damit setzen sie frühzeitig einen wettbewerbsrelevanten Impuls, der potenzielle Auftraggeber von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen überzeugt - noch bevor diese explizit danach fragen. Wer seine Nachhaltigkeitsbemühungen proaktiv in die Bewerbung einfließen lässt, kann sich in einer zunehmend umweltbewussten Marktlandschaft als Vorreiter positionieren“, ist Rehbock überzeugt.

Der bvse unterstützt seine Mitglieder umfassend, um diese Chancen optimal zu nutzen und die Transformation zu einer klimafreundlichen Bauwirtschaft aktiv mitzugestalten.

Interessierte Mitglieder können sich für das neue CO2-Reportingtool des bvse registrieren oder sich für weitere Informationen direkt an Maxime Rehbock (m.rehbock@bvse.de) sowie an bvse-Geschäftsführer Stefan Schmidmeyer oder QUBA-Geschäftsführer Thomas Fischer wenden.

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. direkter Link zum Artikel