Tagesanzeiger - Klimawandel, Lärmschutz, Nachhaltigkeit

HEAG veröffentlicht im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt ersten Klimabericht der Stadtwirtschaft Impulse für Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensführung

Weniger Treibhausgasemissionen, mehr regionale Wertschöpfung und ein weiter ausgeprägtes soziales und gesellschaftliches Engagement  das sind die Nachhaltigkeitsziele der Darmstädter Stadtwirtschaft. Der erste Klimabericht gibt nun Auskunft über den Status quo und künftige Ziele.

 Darmstadt, 21.01.2016

Mainova unterstützt seit mehr als zehn Jahren ihre Kunden in der Rhein-Main-Region beim Klimaschutz. Fortsetzung 2016

Mit dem Klima Partner Programm werden Projekte zum effizienten Umgang mit Energie gefördert. Rund 300 energetische Vorhaben von Privatkunden, Unternehmen und Vereinen hat der Energieversorger allein im vergangenen Jahr bezuschusst und gemeinsam verwirklicht. Mehr als 270 Tonnen Kohlendioxid (CO2) sparten diese Maßnahmen 2015 ein. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von mehr als 110 Kleinwagen.

 Frankfurt am Main, 20.01.2016

Neue wissenschaftliche Studie zeigt: Ausmaß der Überfischung größer als angenommen

Wer auf Fisch nicht verzichten möchte, kann beim Karpfen ohne schlechtes Gewissen zugreifen. Hering und Wels sind ebenfalls noch überwiegend vertretbar, jedoch mit Ausnahmen. Dies zeigt die heute erschienene aktualisierte Auflage des Greenpeace Fischratgebers.

 Hamburg, 20.01.2016

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker

Obwohl 2015 ein wichtiges Jahr für den Umweltschutz war, hat sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker seit seinem Amtsantritt kein einziges Mal allein mit einer Umweltorganisation getroffen. Das kritisierte Jeremy Wates, der Generalsekretär des Europäischen Umweltbüros (EEB). Im selben Zeitraum hätte Juncker Eizeltreffen mit 18 Unternehmens- und IndustrielobbyistInnen gehabt.

 Berlin, 20.01.2016

Was wir von Schnecken über den Klimawandel lernen können

Die Versauerung und Erwärmung der Weltmeere sind bedrohliche Begleiter des globalen Klimawandels. Unsere Ozeane nehmen seit Beginn der Industrialisierung etwa die Hälfte des anthropogen verursachten Kohlenstoffdioxids auf. Durch Untersuchungen säureempfindlicher Meeresbewohner lassen sich die Auswirkungen der Ozeanversauerung quantifizieren. Flügelschnecken sind dabei hilfreiche Klimaindikatoren.

 Ladenburg, 20.01.2016
Der poröse Bereich zeigt an, dass sich das Gehäuse der Flügelschnecke in einem gefährlichen Auflösungsprozess befindet.

In den letzten Tagen wurde in der Presse über erhöhte Feinstaubwerte im Raum Stuttgart berichtet

Am Mittwoch hat nun auch an der Messstation Landshut Podewilsstraße der Tagesmittelwert für PM 10 den EU-weit gültigen Grenzwert für das Tagesmittel von 50 µg/m³ erreicht. Aufgrund der derzeitigen kalten, austauscharmen Wetterlage ist in Landshut für die nächsten Tage mit ähnlichen oder noch steigenden Feinstaubwerten zu rechnen.

 Landshut, 20.01.2016
Messstelle des Landesamtes für Umwelt an der Podewilsstraße

Rudolph: Ausbildung sichert Fachkräfte und Unternehmensnachfolgen – rückläufige Azubizahlen sind ein Alarmsignal

Die 26. E-Fachtagung für Gebäudetechnik des Landesinnungsverbandes der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke Mecklenburg-Vorpommern (LIV) findet noch bis Donnerstag in Rostock statt. „Die Fachtagung hat sich über Jahre als bundesweites Aushängeschild der Branche etabliert. Das E-Handwerk zeigt sich hier mit seinem modernen Berufsbild, das auch vielfältige Karrieremöglichkeiten bietet. Und dennoch, die Auszubildendenzahlen gehen zurück“, so der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

 Schwerin, 20.01.2016

Bürgerinnen und Bürger können sich zum Planentwurf äußern

Der Lärmaktionsplan für die Bundesautobahn A 8 im Bereich der Gemeinde Irschenberg, den die Regierung von Oberbayern erstellt hat, liegt jetzt im Entwurf vor. Er ist ab Freitag, 22. Januar 2016, bis einschließlich Montag, 22. Februar 2016, im Internet zu finden.

 München, 19.01.2016

Leitfaden zur umweltverträglichen Beschaffung macht Hamburg zum Vorreiter beim Einkauf

Die Stadt kauft pro Jahr für rund 250 Mio. Euro Waren, Güter und Leistungen ein (). Dies soll künftig noch mehr nach ökologischen Kriterien geschehen. Mit der Drucksache zur umweltfreundlichen Beschaffung hat der Senat heute einen 150 Seiten starken Kriterienkatalog beschlossen, der ökologische Standards bei Einkauf und Vergabe definiert – für Waren vom Druckerpapier über Glühbirnen oder Putzmittel und Wandfarben bis zum Dienstwagen.

 Hamburg, 19.01.2016

Thermographie-Rundgänge – sehen, was man sonst nicht sieht

Schimmel an der Außenwand trotz Wärmedämmung? Hohe Heizkosten, die nicht den Erwartungen nach einer Sanierung entsprechen? – Hier wurden oft Kleinigkeiten nicht beachtet, die man mit bloßem Auge nur schwer erkennt. Gerade bei unsanierten Gebäuden können sehr hohe Energieverluste auftreten. Daher bieten die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. und die Volkshochschulen in Dithmarschen mit Unterstützung des Klimaschutzmanagements des Kreises Dithmarschen Thermographie-Rundgänge an.

 Heide, 18.01.2016

Deutsche Umwelthilfe fordert umfassende ökologische Steuerreform

Die Bundesregierung hat mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu mindern. Jedoch ist sie von diesem Ziel noch weit entfernt. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Kraftstoffe höher zu besteuern. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert zudem eine umfassende ökologische Steuerreform, die sich auch auf andere klimawirksame Schadstoffe bezieht.

 Berlin, 18.01.2016

OB Kuhn: „Das Thema bewegt die Menschen enorm“

In der Landeshauptstadt Stuttgart (Umweltzone) gilt weiterhin Feinstaub-Alarm.

Beginn:

  • seit Montag, 18. Januar, 00.00 Uhr für den Autoverkehr
  • seit Sonntag, 17. Januar, 18.00 Uhr für Komfort-Kamine
 Stuttgart, 18.01.2016
Feinstaub-Alarm in Stuttgart bis mindestens Donnerstag - Image

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben zum fünften Mal den Bundespreis Ecodesign aus

Mit dem Preis sollen Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet werden, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch herausragen. Unter dem Motto "Mehr als schön" können sich Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende bis zum 11. April mit ihren Einreichungen bewerben.

 Berlin, 18.01.2016

Neuer Ideenwettbewerb richtet sich an Produkte in Kleinserie

Das Bundesumweltministerium startet den neuen "Ideenwettbewerb Kleinserie". Ziel ist es, innovative und klimafreundliche Technologiefelder zu finden und zu fördern. Der Wettbewerb ist offen für nachhaltige Produkte und umweltschonende Techniken, die bereits in geringer Stückzahl gefertigt und vertrieben werden. Er soll dabei helfen, den Durchbruch auf den Märkten zu schaffen. Interessenten können sich mit ihren Ideen bis zum 31. März 2016 bewerben.

 Berlin, 15.01.2016

Ab Montag, 18. Januar, möglichst auf das Auto verzichten – Ende noch offen

OB Kuhn: „Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger: Lassen Sie Ihr Auto an den Alarmtagen möglichst stehen“ Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 16. Januar 2016, zum ersten Mal Feinstaub-Alarm ausgelöst.

 Stuttgart, 15.01.2016
Stadt Stuttgart löst erstmals Feinstaub-Alarm aus - Image

Junge Generation engagiert sich spontan und organisiert sich im Internet

60 Prozent der jungen Generation zwischen 15 und 24 befürworten nachhaltige Werte wie den Schutz der Umwelt, zukunftsorientiertes Wirtschaften und soziale Gerechtigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt das zweite repräsentative "Nachhaltigkeitsbarometer" der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace. Die Forscher befragten im Sommer 2014 insgesamt 1511 Personen zu ihrem Nachhaltigkeitsbewusstsein.

 Berlin, 14.01.2016

Quecksilberemissionen müssen standardisierter gemessen werden, fordert die EU-Kommission in ihrem jährlichen Arbeitsprogramm zu Standardisierung

Sie nimmt sich auch vor, Modelle zur Luftqualität vergleichbarer zwischen den Mitgliedstaaten zu gestalten.

Laut Kommission müssen die Kontrollmechanismen für Quecksilberemissionen, insbesondere von Kohlekraftwerken und Müllverbrennungsanlagen, regelmäßig und über längere Zeit von allen Mitgliedstaaten gleich angewandt werden. Dafür soll bis Ende 2018 ein Standard, der an ein Verfahren der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde angelehnt ist, entwickelt werden.

 Berlin, 14.01.2016

Pünktlich zum Beginn der Grünen Woche sorgt die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des BUND, der sogenannte Fleischatlas, wieder für reichlich Medienrummel

“Dies ist ja schon ein bekanntes Ritual. Aber die Wiederholung macht es nicht besser. Das ist pure Grünen-Ideologie! Logisch ist es nicht, wenn ein Land, das durchgängig eine höhere Viehdichte aufweist als Mecklenburg-Vorpommern  besser bewertet wird, nur weil dort die Grünen in der Regierung sitzen”, kritisiert Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

 Schwerin, 14.01.2016

Ein narrativer Ansatz

Spätestens bei radikaleren Vorstellungen von einer nachhaltigen Zukunft, wie beispielsweise suffizente Konsum- und Produktionsmuster im Ernährungsbereich oder die CO2- und ressourcenarme Befriedigung von Mobilitätsbedürfnissen stellt sich die Frage, welche Rolle die großen multi-nationalen Unternehmen in solch einer nachhaltigen Welt einnehmen.

 Wuppertal, 13.01.2016

Anmeldungen ab sofort möglich

Wenn der Nachwuchs zu Hause künftig den Stecker zieht, um unnötige Stromfresser abzuschalten, hat zuvor sicher Lothar Franken, Pädagoge der Deutschen Umwelt-Aktion, im Auftrag der Stadtwerke Bochum mit seinem Umweltunterricht im Klassenzimmer einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit Hilfe von Dampfmaschine, Windrad und Solarzelle klärt er die Bochumer Grundschüler spielerisch über die verschiedenen Arten der Energiegewinnung auf und sensibilisiert für die Folgen des Klimawandels.

 Bochum, 13.01.2016

Was macht das Klima mit unseren Kulturpflanzen?

Thünen-Institut zeigt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, wie Kulturpflanzen auf den Klimawandel reagieren

Mitten im Winter grünt in Berlin ein Weizenfeld, darin ein futuristisch anmutendes, lampen­bestücktes Gestell – wir befinden uns in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf der Internationalen Grünen Woche. Verwundert stellen wir fest, dass die Lampen offenbar gar nicht brennen. Doch der Blick durch eine daneben stehende Thermo-Kamera, auf einen Bildschirm übertragen, belehrt uns eines besseren. 

 Braunschweig, 13.01.2016