VDMA: Klimaschutz ist eine Frage der Effizienz

Energieeffizienz ist ein elementarer Baustein, um einen besseren Klimaschutz zu erreichen und die Energiewende erfolgreich voranzubringen

„Nur wenn die Potenziale der Energieeffizienz in der Industrie, Verkehr und Gebäuden konsequent ausgeschöpft werden, ist ein Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele denkbar“, sagte Naemi Denz.


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Dies habe auch die breit angelegte BDI Studie „Klimapfade der Industrie“ gezeigt, an der sich der VDMA aktiv beteiligt hatte, und die im Januar 2018 veröffentlicht wurde.

Zwar sei der Maschinen- und Anlagenbau selbst keine energieintensive Industrie, spiele aber trotzdem eine zentrale Rolle als „technologischer Enabler“. „Querschnittstechnologien wie Pumpen, Ventilatoren, Motoren und Antriebe spielen nach wie vor die größte Rolle bei der Hebung der Effizienzpotentiale“, hob Denz hervor. Der Maschinenbau sei Hersteller dieser Technologien und engagiere sich daher auch als Netzwerkträger im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke. Damit soll, für die Teilnehmer kostenlos, das Bewusstsein für die Potentiale von Energieeffizienz geschärft werden. „Neben der Stärkung der Energieeffizienz Netzwerke ist die Politik gefordert, die allgemeine degressive Abschreibung zumindest aber die steuerliche Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in Industrie, Gewerbe und Gebäuden voranzutreiben“, argumentierte Denz.

Der Startschuss für das erste Netzwerk fiel im Februar 2016. Mittlerweile betreut der VDMA sechs aktive Energieeffizienz-Netzwerke in verschiedenen Regionen. Daran beteiligen sich Unternehmen wie die Voith Turbo GmbH & Co. KG, die ABB AG und die TRUMPF GmbH + Co. KG. Geplant sind neben der Neuauflage bestehender Netzwerke in einer zweiten Runde auch die Neugründung weiterer Energieeffizienz-Netzwerke.

Zu Beginn des Jahres hatte das Energieeffizienz Netzwerk Nordbayern die erste Runde erfolgreich abgeschlossen und die gesetzten Einsparziele von 5 Prozent mit den erreichten 7,23 Prozent übertroffen. Anfang April startete dieses Netzwerk mit zehn Teilnehmern dann in die zweite Runde.

Der VDMA vertritt mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 224 Milliarden Euro (2017) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

VDMA e. V. direkter Link zum Artikel