Änderung der Abfallgebühren für Privathaushalte ab 1. Januar 2015

Moderate Erhöhung für den Großteil der Kreisbewohner

Für Privathaushalte im Landkreis Tübingen ändern sich zum Januar 2015 die Abfallgebühren. Insbesondere gestiegene Entsorgungskosten, geringere Erlöse im Wertstoffbereich und Preissteigerungen bei den Einsammlungskosten haben eine Neukalkulation notwendig gemacht, die eine Gebührenerhöhung zur Folge hat.


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Beim Hausmüll erhöhen sich die Gebühren um durchschnittlich 9 Prozent, beim Bioabfall um 8 Prozent. Für 57 Prozent der Kreisbewohner – und damit dem Großteil – bedeutet die Abfallgebührenänderung eine moderate Erhöhung von 4,51 Euro im Jahr beim Restmüll. Die Jahresgebühr hierfür lag bislang bei 53,35 Euro und liegt für 2015 dann bei 57,86 Euro. Dies betrifft alle, die für die Restmüllentsorgung einen 40-Liter-Behälter nutzen und diesen im Jahr durchschnittlich 15 mal zur Abholung bereitstellen.

Bei den Bioabfallgebühren sind insbesondere Preisanpassungen in den Abfuhrverträgen und damit auch die gestiegene Anzahl an Behältern ausschlaggebend für die Gebührenerhöhung.

Unabhängig von den Gebührenanpassungen gilt seit der Umstellung des Müllabfuhrwesens auf ein leerungsabhängiges System im Jahr 2013 weiterhin: Wer weniger Müll produziert, muss weniger zahlen. Viele Nutzer haben vor der Umstellung für ein Volumen bezahlt, welches sie gar nicht ausgenutzt haben und bezahlen durch eine bessere Abfalltrennung auch 2015 weniger Gebühren als vor der Systemumstellung.

Eine weitere Gebührenanpassung betrifft ab 2015 die Entsorgung von Bodenaushub (5,50 €/to auf 6,00 €/to) und nicht verwertbaren Bauschutt (24,60 €/to auf 27 €/to).

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