Innovative Abfallbekämpfung in Kiel

Innovative Abfallbekämpfung in Kiel
Innovative Abfallbekämpfung in Kiel

Kiel geht mit Kippster und KI gegen Kippen vor

Um gezielter gegen Zigarettenkippen auf Kieler Straßen vorzugehen, setzt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) seit Juni auf sogenannte Kippster.


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Dabei handelt es sich um spezielle Doppelaschenbecher, über die Rauchende über bestimmte Fragen wie „Steigt Holstein Kiel nächste Saison auf?“ abstimmen können, indem sie ihre Kippen entweder im Ja- oder Nein-Aschenbecher entsorgen. Die Rauchenden sollen durch diese Abstimmungsmöglichkeit zur korrekten Entsorgung ihrer Zigarettenstummel angeregt werden. Mit insgesamt 20 solcher „Kippenorakel“ startete das Projekt vor zehn Wochen.

Nun prüft der ABK, ob die bekannten und ausgewählten Hotspots den Bedürfnissen der Rauchenden entsprechen. Zu diesem Zweck nutzt das städtische Unternehmen das KI-gestützte Messsystem CORTEXIA. Das in Deutschland von REMONDIS Digital betriebene System erkennt buchstäblich im Vorbeifahren über 20 verschiedene Abfallarten (darunter Zigarettenkippen) und das Ausmaß der Verschmutzung durch diese. Über die gesammelten Daten lassen sich unter anderem Örtlichkeiten mit besonders hoher Verunreinigung identifizieren. Mithilfe solcher Heatmaps will nun der ABK prüfen, ob die Kippster neu positioniert werden könnten. Das ist eine der Aufgaben, die mit CORTEXIA während einer einjährigen Pilotphase in Kiel angegangen werden sollen. Die Testphase startete ebenfalls bereits im Juni, – im „Härtetest“ – zur Kieler Woche.

Bildquelle: REMONDIS Digital

Bildunterschrift: Per Kamera erfasst CORTEXIA im Vorbeifahren über 20 Abfallarten.

REMONDIS Digital Services GmbH