Null-Emissions-Ziel für Stadtbusse ab 2030 „erreichbar“

Verkehr — Antwort — hib 547/2023

Die Bundesregierung betrachtet das von der EU Kommission vorgeschlagene Null-Emissions-Ziel für Stadtbusse ab 2030 als „ambitioniert, aber erreichbar“.


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Das geht aus der Antwort der Regierung (20/7529) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/7286) hervor. Nullemissions-Busse wiesen bereits heute nennenswerte Marktanteile auf. Die zu erwartende Technologieentwicklung werde den Einsatzbereich zunehmend erweitern.

Das Marktangebot an emissionsfreien Bussen der Fahrzeugklasse I (typischer Stadtbus) sei derzeit vielfältig, wohingegen die Marktverfügbarkeit von emissionsfreien Bussen der Klasse II (typischer Überlandlinienbus) derzeit noch als ungenügend bewertet werde, heißt es in der Antwort. Allerdings würden Busse nicht immer entsprechend ihrer Aufbauart und Fahrzeugklasse eingesetzt, was zu einem Mischeinsatz der Klassen führen könne. Das im Verordnungsvorschlag enthaltene System der Emissionsgutschriften und -lastschriften erlaube Fahrzeugherstellern, in den 2030er Jahren weiterhin die Neuzulassung von konventionellen Bussen, „sofern ab 2025 Emissionsgutschriften durch entsprechende Neuzulassungen von Nullemissions-Bussen gesammelt wurden“, schreibt die Bundesregierung.

Sie begrüßt nach eigenen Angaben die technologieoffene Ausgestaltung des Verordnungsvorschlages der Europäischen Kommission zu den CO2-Emissionszielen für schwere Nutzfahrzeuge. Zum einen erlaube die vorgeschlagene Definition des Nullemissionsfahrzeuges neben batterieelektrischen- und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen auch Fahrzeuge mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren. Zum anderen bleibe die Verbrennertechnologie weiterhin eine zulässige Option für Hersteller und Nutzer, „im Idealfall betrieben mit klimaneutralen Kraftstoffen“.

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